Ein Leben voller Kompromisse ist ein Scheiß leben - Persönlichkeits- und Potentialentwicklung

Ein Leben voller Kompromisse ist ein Scheiß leben!

Eines Morgens bekam ich eine Bitte – „Hilf mir!‘‘ WhatsApp Nachricht von einer jungen Frau, ihr Name ist Lisa. Sie war schon einmal bei mir in einem Coaching und ich war kaum überrascht von ihr zu hören, denn ich musste in den letzten Tagen auch oft an sie denken.

Als Lisa das erste Mal zu mir in ein Coaching kam, erzählte sie mir von ihrem Job. Sie war Angestellte im öffentlichen Dienst, und hatte eine gute Position. Allerdings war sie nicht glücklich in ihrem Beruf. Sie war oft niedergeschlagen, traurig und hatte Energiemangel. Sie musste sich nach ihrer Arbeit oft erstmal hinlegen und sich etwas ausruhen.

Das machte sie manchmal richtig wütend und noch unzufriedener, was dann häufig zufolge hatte, dass sie ihre Gereiztheit und Jähzorn an ihrem Partner ausließ.

Eine einzige Socke die unter dem Sofatisch lag, konnte schon einen Wutausbruch in ihr auslösen, in Form von bösen Beschimpfungen und Gemeinheiten ihrem Mann gegenüber.

Ihr Mann, so erzählte sie, wäre immer ruhig und würde ihre Ausbrüche geduldig hinnehmen. Sie provoziere ihn sogar, manchmal auch bewusst, er bliebe aber immer ruhig und entspannt. Ich fragte sie, wie sie sich denn nach so einem Ausbruch fühlen würde und ob es ihr denn dann besser ginge, wenn sie mal Dampf abgelassen hätte. Und sie sagte, sie fühlte sich nach so einem Ausbruch richtig schlecht, gemein und hat von sich selbst das Bild eines Monsters.

Sie erzählte mir, dass sie sich vor einigen Monaten sogar ihre Arbeitszeit reduzieren ließ, um mehr Ruhe und Entspannung in ihren Alltag zu bringen. Aber selbst das wirkte sich nicht positiv auf ihre ausweglose Situation, in der sie steckte, aus.

“Ich muss eine Lösung finden, so geht das auf keinen Fall weiter.” sagte sie zu mir:

“Ich habe Angst, wenn ich dieses Problem nicht in den Griff bekomme, dass sich mein Partner früher oder später von mir trennen wird.”

Als ich sie bat mehr über sich und ihre Partnerschaft zu erzählen, wurde sie ganz weich in ihrer Stimme: “Weißt Du Ilona, mein größter Wunsch ist es ein Baby mit meinem Partner zu haben und ich träume von einer kleinen Familie.”

Da wurde ich hellhörig und wollte wissen, was sie davon abhalten würde, sich diesen Wunsch zu erfüllen oder ob ihr Partner keine Kinder wolle.

Ich hatte das Gefühl auf den Grund ihrer Antriebslosigkeit und Energielosigkeit und der damit verbundenen Aggressionen ihrem Partner und eigentlich sich selbst gegenüber, gestoßen zu sein.

Und sie sagte: “Wir wollen beide Kinder und eine Familie, aber ich kann es einfach nicht. Denn ich habe furchtbare Angst davor Mutter zu sein.”

Das wollte ich genauer wissen, denn ich hatte immer mehr die Vermutung, dass der Wunsch nach einer Familie mit ihrer Unzufriedenheit und den Aggressionen im Zusammenhang stünden. Ich fragte sie: “Worüber machst du dir Sorgen?”

“Ich habe Angst davor nicht gut zu sein und meinem Kind nicht “genügend” Liebe geben zu können.” Brach es aus ihr raus und ich spürte, wie sehr sie das bedrückte.

Ich fragte mich, wo die Ursache dieser großen Angst, nicht genügend Liebe für ihr Kind zu haben liegt und warum sie glaubte, als Mutter nicht gut zu sein.

“Kannst Du dir vorstellen, warum du so über dich denkst?” fragte ich und sie erzählte mir von ihrer Kindheit.

“Ich bin die Jüngste von drei Kindern und ich hatte immer das Gefühl, dass für mich nicht mehr genügend Liebe und Aufmerksamkeit da war, jedenfalls nicht so viel, wie ich gebraucht hätte“.

Ich glaubte viele Jahre, dass ich nicht genug geliebt wurde. Was aber nicht stimmte, das habe ich längst erkannt. Aber dennoch, irgendwas in mir hatte immer dieses Gefühl von Mangel und das blockiert mich immer noch.

Ich bekam Aufmerksamkeit, wenn ich krank wurde. Wenn ich krank war, wurde sich in dem Maße um mich gekümmert, den ich für mich beanspruchte und benötigte. Ich wurde umsorgt und bemuttert und es drehte sich, solange ich krank war, mal alles nur um mich und ich genoss diese Aufmerksamkeit.”

“Lass uns doch mal folgendes ausprobieren,” sagte ich und fuhr fort:

“Wir werden jetzt mit Hilfe des Armlängentests überprüfen, während du dir deinen Wunsch von einem Baby vorstellst, was dein Unterbewusstsein dazu sagt. Ich benutze in allen meinen Coachings diesen Test, weil er mir als Kommunikationsmittel dient. Mit seiner Hilfe bekomme ich auf gezielte Fragen, klare Ja/Nein Antworten und er sagt mir, ob Du auf etwas mit einer allergischen Reaktion oder sogar mit emotionaler Panik reagierst.

Stell dir bitte mal vor, wie Du dein Kind im Arm hältst und Mutter bist.

Ich will herausfinden, ob dein Unterbewusstsein deinen Wunsch unterstützt. Dein Unterbewusstsein hat einen erheblichen Anteil daran, was du in dein Leben ziehst. Es ist zu 95 % für all deine Prägungen, Glaubenssätze, Lebensmuster, Gedanken und Gefühle verantwortlich.”

Lisa schloss ihre Augen und stellte sich vor, wie sie ihr Baby im Arm hielt und ich testete mit dem Armlängentest aus, was ihr Unterbewusstsein dazu sagte.

Der Armlängentest verneinte ihren Wunsch und zeigte mir, dass die Vorstellung ein Baby zu haben Lisa sehr stresste. Und auch Lisa spürte deutlich diesen inneren Konflikt.

Ich erklärte Lisa, dass sie in einer Lebensphase ist, in der sich der Wunsch nach einem Baby nicht mehr verdrängen ließe und dass sie einen inneren Kampf ausfechte. Denn auf der einen Seite besteht der Herzenswunsch nach einer kleinen Familie. Aber auf der anderen Seite besteht die übergroße Angst davor Mama zu sein. Und diese Angst führe sie in ein Leben mit einem ebenso großen Kompromiss. Und dieser zieht an ihrer Lebensenergie und an ihrer Kraft.

„Wenn du ein Leben voller Kompromisse lebst, lebst Du mit angezogener Handbremse. Und ein Leben voller Kompromisse ist ein Scheiß Leben.“

Was hältst Du davon, wenn das Ziel dieser Coaching-Sitzung sein soll, dass die Vorstellung ein Baby zu haben, keinen Stress mehr in dir auslöst, so dass es sich in deinem Leben auch manifestieren kann, fragte ich sie.

“Ich denke, wenn wir dein Unterbewusstsein davon überzeugen, dass dein Wunsch nach einer kleinen Familie, nichts ist wovor es Angst haben muss.

Wenn wir darüber hinaus aber an deiner Wut, vor allem auf dich selbst, arbeiten, wirst du deutlich entspannter und ruhiger in Zukunft reagieren und die Vorstellung ein Baby zu haben keinen Stress mehr bereiten. Außerdem wirst du den “Stinkesocken” deines Liebsten gelassener begegnen.

In nur einer einzigen Sitzung half ich Lisa, den Gedanken und die Vorstellung anzunehmen, wie schön es ist ihr eigenes Kind in den Armen zu halten. Wie ich das vollbracht habe, ist Teil meiner langjährigen Arbeit als Innerwise Coach..

Dies hier ausführlich zu Beschreiben, würde zu sehr ins Detail gehen und ist im Grunde auch nicht so wichtig. Das Wichtigste sind die Wirkung und die Ergebnisse, die ich mit meiner Arbeit für meine Klienten erzielen kann. Denn die Ergebnisse sind erstaunlicher Natur und lassen auch nicht lange auf sich warten.

Nur wenige Monate später meldete sich meine Klientin wieder bei mir. Sie erzählte mir, dass sich ihr Leben deutlich zum Positiven verändert hätte und sie ein Baby erwarten würde. Ich freute mich riesig, über diese schöne Nachricht und erfuhr das errechnete Geburtsdatum und wünschte ihr weiterhin alles Gute.

Als ich nun an diesem Samstagmorgen die Nachricht von der jungen Mutter erhielt, war folgendes für mich zu lesen:

“Hallo liebe Ilona,

stell dir vor, ich habe endlich mein kleines Mädchen in meinen Armen.

Allerdings habe ich jetzt folgendes Problem, wo ich bitte nochmal deine Hilfe brauche.

Ich hatte eine Kaiserschnittgeburt, aber das ist soweit erstmal nicht das Thema.

Allerdings lässt mich mein Arzt immer noch nicht nach Hause gehen, denn ich habe starke Wassereinlagerungen in meinen Beinen und mein Blutdruck ist zu hoch.

Außerdem habe ich furchtbare Kopfschmerzen, fast schon Migräne. Ich weiß, du hast mir gezeigt, wie der Armlängentest funktioniert und ich habe auch schon versucht mich selbst wieder in Balance zu bekommen, aber ich kann mich im Moment einfach nicht darauf einlassen. Kannst du mir helfen?

Ich hatte keine anderen Verpflichtungen und so rief ich Lisa an.

Ich stellte ihr ein paar Fragen, um mir ein besseres Bild von ihr und ihrem derzeitigen Umfeld zu machen und kontrollierte diese mit dem Armlängentest. Denn aufgrund meiner Erfahrungen, hatte ich schon eine Vermutung, was womöglich geschehen war.

Anschließend fragte ich sie: “Sag mal, hast du das Gefühl neben dir zu stehen? und sie antwortete “Ja, das Gefühl habe ich tatsächlich.” Weißt du, sagte ich: mein Verdacht ist, dass du nicht mehr “du selbst” bist. Umgangssprachlich sagen wir: “Ich stehe neben mir”, das passiert sogar recht häufig, dass wir unsere eigene Identität verlieren oder wie jemand anderes sein wollen.

Wir merken, dass dann deutlich, wir finden dann den Kontakt zu bestimmten Menschen für sehr anstrengend oder unangenehm und fühlen uns danach wie ausgesaugt und leer. Schmerzen im Körper sind oft ein Indiz dafür, dass ein solcher Identitätsverlust stattgefunden hat. Lass uns doch mal über den Armlängentest abfragen, ob dein Gefühl, was du hast bestätigt wird.

Der Armlängentest bestätigte unsere Vermutung. Meine Klientin musste also zu irgendeinem Zeitpunkt, den ich noch austesten wollte, die Identität von einem anderen Menschen angenommen haben.

Ich testete aus, seit wann sie nicht mehr ihre eigene Identität hatte. So konnte ich feststellen, dass einen Tag zuvor der Identitätswechsel stattgefunden hatte.

Sag mal hattest du gestern Besuch, oder Kontakt zu einem anderen Menschen, welcher dir Unbehagen bereitete?

Ja, ich hatte Besuch, obwohl ich für mich fest beschlossen hatte, keinen Besuch im Krankenhaus zuzulassen.” Sagte sie fast ärgerlich über sich selbst.

Ich fragte sie, warum sie denn dann trotzdem den Besuch empfangen hätte.

Weißt du, sagte sie: “Ich willigte ein aus dem Gefühl und dem Gedanken heraus: Was ist, wenn ich mit meinem Wunsch nach Ruhe einem anderen vor den Kopf stoße und ihn damit verletze?”

Und während sie so erzählte, wurde ihr selbst schlagartig klar, dass sie ihr eigenes Bedürfnis nach Ruhe ignorierte. Indem sie den Besuch von ihren Eltern und anderen Familienangehörigen im Krankenhaus erlaubte.

“Die Frage, die ich mir stelle, sagte ich zu ihr, ist folgende: Warum hat ein Identitätswechsel stattgefunden? Denn mein Gefühl und meine Erfahrung sagen mir, wir müssen noch tiefer schauen, dass alleine ist nicht der Grund für deine körperlichen Beschwerden.”

Worauf sollten wir also achten?

Als ich ihr meine Idee mitteilte, nach der Ursache zu suchen, erzählte sie mir mit weinender Stimme: “Ich habe keine Glücksgefühle, nicht die, die eine Mutter hat, wenn sie ihr neugeborenes Baby im Arm hält. Ich nehme alles nur gedämpft wahr. “Es fühlte sich an, als wäre ich unter einer Glasglocke und diese tiefen Gefühle der Liebe und Glückseligkeit, erreichten mich nicht, sind wie abgeschnürt.”

“Das passiert häufig bei Kaiserschnitt Geburten”, sagte ich zu ihr. “Aber, ich möchte mit dir gemeinsam nach der eigentlichen Ursache schauen und die Blockade auflösen.

Ich nahm wahr, dass meine Klientin Angst hatte und teilte es ihr mit. Sie bestätigte mir mein Gefühl.

Durch gezielte Fragen an ihr Unterbewusstsein, konnte ich herausfinden, dass durch den Besuch bei Lisa ein Trigger ausgelöst wurde. Genau wie vor der Geburt ihrer Tochter hatte sie wieder große Angst als Mutter zu versagen. Der Druck wurde so hoch in ihr, dass dabei der Blutdruck anstieg.

Als wir darüber sprachen, wurde nur durch die Erkenntnis alleine, das nochmal Hinschauen und das Bewusstsein darüber, meine Klientin schon viel ruhiger in ihrem Stimmlichen Ausdruck und auch sie bestätigte mir, dass sie sich viel entspannter fühlte.  

Es braucht jetzt nur noch ein “Geschenk” an denjenigen, dessen Identität du angenommen hast.” sagte ich. “Ein Geschenk?” fragte Lisa? “Ja, ich arbeite gerne mit Geschenken, da es meinen Klienten ermöglicht, nicht “böse” auf die betreffenden Personen zu sein und die Situation im Frieden loszulassen. Diese “Geschenke” sind dann intuitiv gewählte Heilmittel, die wir auf der Erde haben. Das kann dann eine Farbe sein oder eine Bachblüte, oder ein Kristall usw.”

“Ich stelle mir dann vor, sagte ich weiter, “ich lege dieses “Heilmittel” in eine Geschenkpackung und übergebe sie meinen Klienten. Dann sage ich folgendes:

“Ich gebe dir jetzt ein Geschenk und dieses Geschenk gibst du jetzt in deiner Vorstellung weiter, an die Person, dessen Identität du angenommen hast.”

Lisa hörte mir interessiert zu und fragte mich, ob sie zu der betreffenden Person noch etwas sagen solle. Ich sagte: „Es ist vor allen Dingen wichtig, ein solches Geschenk wertfrei zu überreichen. Denn durch dieses Geschenk an die andere Person bedankst du dich für die Erfahrungen, die Du machen durftest und für die Erkenntnis, die du daraus gewonnen hast. Denn du brauchtest diese Erfahrung, um die restlichen Ängste loszulassen.”  

Diese Person hat dir somit “förmlich” einen Gefallen getan, da sie dir unbewusst etwas spiegelte, was noch nicht vollständig geheilt war. Somit musst du auch nicht ärgerlich über dich selbst sein, dem Besuch doch zugestimmt zu haben.”

Und so machten wir es auch.

Jetzt aktivierten sich die Selbstheilungskräfte wieder und Lisa spürte deutlich, wie der Druck aus ihrem Körper wich. “Ich fühl mich viel entspannter und leichter.” Und ich antwortete: “Ich habe das Gefühl, es wäre gut, wenn du versuchen würdest zu schlafen. Dein Körper braucht noch etwas Ruhe. Ich denke morgen hat sich alles wieder normalisiert und dein Körper ist wieder in Harmonie.”

Ein paar Wochen später rief mich meine Klientin von Zuhause aus an. Sie sagte: „Stell dir vor, am nächsten Morgen war das Wasser aus meinen Beinen verschwunden und mein Blutdruck war wieder normal, so dass ich nach Hause gehen durfte. Aber das Beste ist:

Ich bin überglücklich, mit meiner kleinen Familie und ich spüre ganz deutlich in meinem Herzen die Liebe zu meinem Kind und das erfüllt mich mit einem schönen warmen Gefühl.”

 

 

Welche Kompromisse lebst du? Was sind deine Herzenswünsche?
Ich bin gespannt auf deine Antworten...

Ilona-Kattarius-Will-Innerwise-Hypnose-Coach-Fulda

Ilona

Innerwise Coach 

Dare Guide

Diese Beiträge könnten dir auch gefallen:

Social Media

Kontakt aufnehmen